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Newsletter Mai 2017
Schweizerisches Netzwerk Freiwillig Engagiert
   
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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser
Freiwilligenarbeit ist Teil der Zivilgesellschaft. Darum wollen Vereine sich nicht zu sehr vom Staat und der Politik dreinreden lassen. Gleichzeitig nehmen nichtstaatliche Organisationen öffentliche Leistungsaufträge an und fordern staatliche Rahmenbedingungen, welche die Vereinbarkeit der Erwerbsarbeit mit Familienarbeit, Milizarbeit und Freiwilligenarbeit fördern. Ausser dem Jugendurlaub wurden in den letzten 15 Jahren sämtliche Vorschläge zur Förderung der Freiwilligenarbeit in Bundesbern abgelehnt. Weder gibt es in der Schweiz einen Steuerrabatt für effektive Ausgaben in der Freiwilligenarbeit noch ein freiwilliges Soziales Jahr oder eine Förderung des UNO-Jahrestags für Freiwilligenarbeit. Und in kaum einer Gemeinde gibt es eine offizielle Ansprechperson oder einen Koordinator für Freiwilligenarbeit. Vielleicht ist das aber ganz gut so, weil Freiwilligenarbeit auf Selbstorganisation basiert. In einigen Regionen koordinieren kantonale Stellen die Freiwilligenarbeit im Flüchtlingsbereich. Es ist offensichtlich, dass der Staat die Zivilgesellschaft in diesem Bereich kontrollieren will. Und wenn Gemeindepräsidenten jährlich einem Verein einen Freiwilligenpreis verleihen, ist das zweifellos gut gemeint, aber die Geste macht deutlich, dass Staat und Zivilgesellschaft nicht als Partner auf Augenhöhe miteinander verkehren, sondern dass sich der Staat als übergeordnete Instanz versteht. Das Verhältnis zwischen Staat und Zivilgesellschaft ist in der Schweiz vermutlich gerade darum so diffus und ambivalent, weil sich beide näher als nah sind. Das Volk ist der Souverän, Freiwillige betreiben Milizpolitik und Politiker und Beamte engagieren sich in der Freizeit im Turn- und Kunstverein. Darum wird es immer wichtiger, die Verantwortung von Staat, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und einzelnen Personen zur Erfüllung der gesellschaftlich notwendigen Dienste neu und klar zu definieren.

Herzliche Grüsse
 
Lukas Niederberger, Geschäftsleiter Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft
Vorsitz 2017 Schweizerisches Netzwerk freiwillig.engagiert

Freiwilligenarbeit ist nicht gleich Freiwilligenarbeit

Drei englische Soziologinnen untersuchen die Freiwilligenarbeit bezüglich ihrer echten Freiwilligkeit. Sie stellen sehr unterschiedliche Gründe und Motive fest, die einen zur Freiwilligenarbeit bewegen. Darum schaffen sie die vier Kategorien altruistische, instrumentelle, militante und erzwungene „Freiwilligenarbeit“.
Die Forscherinnen Mihaela Kelemen, Anita Mangan und Susan Moffat thematisieren in ihrem Artikel „More Than a ‘Little Act of Kindness’? Towards a Typology of Volunteering as Unpaid Work” in der Zeitschrift “Sociology” eine wichtige Differenzierung der Freiwilligenarbeit. Sie reagieren mit dem Artikel auch auf die «Big Society»-Idee von Ex-Premierminister Cameron, die davon ausgeht, dass es ein unbegrenztes Reservoir an Goodwill in der Gesellschaft gibt, das es zur Förderung der Freiwilligenarbeit auszuschöpfen gelte.
Auf Grund einer qualitativen Studie gelangten die Soziologinnen zu vier Kategorien von Freiwilligenarbeit, wobei bei allen Formen gleichzeitig ein individueller und ein kollektiver Nutzen erzeugt werden kann. Auch sind fliessende Übergänge zwischen den verschiedenen Formen der Freiwilligenarbeit möglich.
  • Altruistische Freiwilligenarbeit: Freundschaftlicher Akt fürs Gemeinwohl
  • Instrumentelle Freiwilligenarbeit: Egotaktische Motive: Kompetenzerweiterung
  • Militante Freiwilligenarbeit: Zielorientierter Aktivismus
  • Erzwungene „Freiwilligenarbeit“: Auferlegte oder erwartete gemeinnützige Arbeit
Die drei Autorinnen zeigen auf, dass in den letzten 30 Jahren ein marktgetriebener Diskurs die Freiwilligentätigkeit in ein hegemoniales neoliberales Modell der Arbeit gepresst hat. Freiwilligenarbeit werde in der Literatur immer stärker nach ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen thematisiert. Und die erzwungene Freiwilligenarbeit – mit dem Begriff „Voluntolding“ veranschaulicht – finde in immer versteckteren Formen statt: durch moralischen Druck im Corporate Volunteering, mit 1-Euro-Jobs, in unbezahlten Praktika, welche die Chance auf eine Arbeitsstelle erhöhen sollen, oder in Form des gemeinnützigen Dienstes als Alternative zu einer Geld- oder Gefängnisstrafe. Auf Grund all dieser kollektiven Zwänge und Herausforderungen gegenüber der unbezahlten Arbeit plädieren die Autorinnen dafür, dass bei der Freiwilligenarbeit die Motive Geselligkeit, Altruismus und Eigeninteresse wieder vermehrt in den Vordergrund gerückt werden.

Spezialauswertungen Freiwilligen-Monitor 2016

Um die Palette der spezifischen Auswertungen aus den Daten des Freiwilligen-Monitors 2016 weiter zu ergänzen und sie interessierten Kreisen zugänglich zu machen, hat das Migros-Kulturprozent drei Spezialauswertungen veranlasst. Es sind dies:
  • Generationen-Monitor
  • Kultur-Monitor
  • Vereins-Monitor.
Alle drei Spezialauswertungen basieren auf den Daten des Freiwilligen-Monitors 2016 und stellen die wichtigsten Auswertungen in den jeweiligen Bereichen vor. Sie stehen gratis als Printversion oder als Download zur Verfügung.
Bestellen oder Download


Milizstudie der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz

Was stärkt das kirchliche Milizengagement? Dieser Frage ging die RKZ im Rahmen einer Umfrage bei ihren Mitgliedern, den kantonalkirchlichen Organisationen, nach.
Persönliche Kontakte, Informationsbroschüren, Pflichtenhefte, Einführungsveranstaltungen, Klausurtagungen, Workshops, Übernahme der Aus- und Weiterbildungskosten und Wertschätzungsanlässe gehören u.a. zur breiten und vielseitigen Palette von Instrumenten und Massnahmen, welche die katholischen Landeskirchen zur Stärkung des Milizengagements einsetzen. Zusätzlicher Handlungsbedarf wird vor allem bei der Aus-/Weiterbildung und beim kantonsübergreifenden Erfahrungsaustausch geortet.
Die Ergebnisse liegen in Form eine Präsentation vor und sind auf unserer Website folgendem Links (d/f) zu finden: Download

Factsheets zur Freiwilligenarbeit in 10 verschiedenen Bereichen

Die Lamprecht & Stamm Sozialforschung und Beratung AG (LSSFB) engagiert sich in der praxisorientierten Sozialforschung sowie der wissenschaftlichen Grundlagenforschung. Nun erarbeitet die LSSFB aus dem Freiwilligen-Monitor Schweiz 2016 für die verschiedenen Bereiche der Freiwilligenarbeit spezielle Factsheets. Die Factsheets bieten Detailanalysen zur Freiwilligenarbeit in den Bereichen Sport, Kirchen, Soziales, Kultur, Menschenrechte, Umwelt, Freizeit sowie in den Interessenverbänden, in öffentlichen Diensten und Ämtern, Jugendorganisationen und politischen Parteien. Die Factsheets mit den Tabellen und Grafiken im Powerpoint-Format können leicht in Präsentationen von Organisationen und Vereinen integriert werden. In diesen kompakten Dokumenten finden sich auf je 2 Seiten die neuesten Zahlen, die das Bundesamt für Statistik über die unbezahlte Arbeit zeitgleich im Juli publizieren wird. Diese Zahlen erlauben einen Zeitvergleich der Freiwilligenarbeit von 20 Jahren (1997-2016). Die Factsheets informieren über die zahlenmässige Entwicklung der Freiwilligenarbeit bezüglich Geschlecht, Alter, Sprachregion, Siedlungstyp, Nationalität, Haushaltseinkommen, Arbeitsaufwand, Entschädigung und Motive.
Die Factsheets werden im Juli 2017 publiziert. Die 30 Partnerorganisationen vom Freiwilligen-Monitor erhalten die Factsheets im Juli kostenlos. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Factsheets öffentlich zugänglich, allerdings in einer Version, die sich nicht in eigene Präsentationsfolien importieren lassen.  Informationen über die Monitor-Partnerschaft.

Interkulturelles Sommerlager: Teilnehmende gesucht

youngCaritas, der Jugendbereich der Caritas Schweiz, organisiert vom 6.-12. August ein interkulturelles Sommerlager in Flumserberg. Teilnehmen werden rund 25 minderjährige Asylsuchende aus Eritrea, Afghanistan und vielen anderen Ländern sowie rund 15 Jugendliche aus der Schweiz. Aktuell werden junge Menschen aus der Schweiz im Alter vom 14–20 Jahren gesucht, die eine Woche voller Spiel, Spass und Begegnungen erleben möchten. Viel hört man in den Medien über die sogenannten unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden, doch welche Menschen und Geschichten stecken dahinter? Während einer Woche stehen Gemeinsamkeiten und der interkulturelle Austausch im Vordergrund, unabhängig von Herkunftsland oder Aufenthaltsstatus. Die Teilnehmenden knüpfen soziale Kontakte, stärken ihre interkulturellen Kompetenzen und bringen sich in Workshops aktiv mit ein.
Mehr Informationen und Anmeldung

Tagung 6. November 2017

Öffentliche Tagung vom Schweizerischen Netzwerk freiwillig.engagiert
Montag, 6. November 2017, 08.45-16.00 Uhr
Hotel Bern in Bern
Was bringt Freiwilligenarbeit – und wem?
Welche positive Wirkung hat Freiwilligenarbeit auf die Begünstigten, die jungen und älteren Freiwilligen, die Organisationen sowie den Staat und die Gesellschaft? Welchen Mehrwert erzeugen Win-win-Engagements mit Vergütungssystemen oder die Freiwilligenarbeit 2.0 im Internet?
Podium 1: Freiwilligenarbeit als Kitt der Gesellschaft
Podium 2: Gemeinnutzen erzeugt Eigennutzen: Der Gewinn für die Freiwilligen selbst
Podium 3: Der gesteigerte Nutzen der Freiwilligenarbeit durch Tausch- und Anreizsysteme
Podium 4: Der umstrittene ökonomische Nutzen von Freiwilligenarbeit
Podium 5: Die unendliche Wirkung: Freiwilligenarbeit 2.0
Weitere Informationen

In eigener Sache

Schweizerisches Netzwerk Freiwillig Engagiert
   

Editorial

Chère lectrice, cher lecteur,
Le bénévolat se considère comme partie de la société civile. L'État et la politique ne devraient pas se mêler trop dans ses affaires. Certaines associations et sociétés souffrent de la réglementation par l'État, notamment dans les domaines de la sécurité, des diplômes nécessaires ou de l'administration. En même temps, de nombreuses organisations non gouvernementales acceptent des services publics et demande de l'État des réglementations qui favorisent la conciliation du travail rémunéré avec le tâches dans la famille, le travail bénévole et le travail de milice politique. Pendant les dernières quinze années, le Parlement suisse a refusé toutes les initiatives en faveur du bénévolat. En Suisse, il n’y a ni une réduction d'impôt pour les dépenses du bénévolat ni une année sociale volontaire ou une promotion de la journée du bénévolat (le 5 Décembre). Seulement 4 ou 5 communes ont une personne de contact officiel ou un coordonnateur pour le bénévolat. Mais peut-être c'est une bonne chose, parce que le bénévolat est basé sur l'auto-organisation. Dans certaines régions, des organes cantonaux coordonnent le travail des bénévoles auprès des réfugiés. Il est évident que l'État veut contrôler la société civile dans ce domaine. Et si les maires donnent un prix à une association pour son travail bénévole, le geste positif exprime au même temps que l'État se considère comme l’autorité supérieure à la société civile. La relation entre l'État et la société civile en Suisse est plus délicate que dans d’autres pays, car les deux sont plus que proches. Le peuple est souverain, les bénévoles travaillent dans la politique et des politiciens et des fonctionnaires s’engagent dans les associations de sport et de la culture.

Cordialement,
 
Lukas Niederberger,
Directeur de la Société suisse d'utilité publique présidant, en 2017, le «Réseau Suisse Bénévolat»

Travail bénévole est plus ou moins bénévole

Trois sociologues anglaises se sont intéressées au travail bénévole pour savoir quelle en était la part réellement volontaire. Elles ont constaté des motivations et raisons très variées pour le bénévolat. C’est pourquoi elles différencient quatre catégories: les bénévolats altruiste, instrumental, militant et forcé.
Dans leur article intitulé «More Than a ‘Little Act of Kindness’? Towards a Typology of Volunteering as Unpaid Work», paru dans la revue «Sociology», les chercheuses Mihaela Kelemen, Anita Mangan et Susan Moffat procèdent à une importante différenciation. Ce faisant, elles réagissent, entre autres, à l’idée de la «Big Society» de l’ex-Premier ministre Cameron, selon laquelle notre société renferme une réserve illimitée de bonne volonté qu’il convient d’exploiter pour développer le travail bénévole.
Basées sur une étude qualitative, les trois sociologues ont défini les catégories précitées, toutes les quatre produisant parallèlement des avantages individuels et collectifs. Il n’y a d’ailleurs pas forcément de frontières nettes entre les différentes formes du bénévolat :
  • Bénévolat altruiste: acte bienveillant au bénéfice de la communauté
  • Bénévolat instrumental: motifs tactiques orientés sur soi-même, dont élargissement des compétences
  • Bénévolat militant: activisme poursuivant un objectif précis
  • Bénévolat forcé: travail attendu ou imposé dans l’intérêt de la communauté
Les trois auteurs démontrent qu’au cours de ces 30 dernières années, un discours de marché a poussé les activités bénévoles à s’intégrer dans un modèle néolibéral hégémonique. Dans la littérature scientifique, les activités bénévoles sont de plus en plus identifiées par rapport à leurs avantages économiques. Le bénévolat forcé – ou «voluntolding» en anglais – parvient à se dissimuler de mieux en mieux: on fait du «corporate volunteering» sous la pression morale, on accepte de travailler pour l’euro symbolique ou on effectue un stage non rémunéré parce qu’il fait espérer l’embauche. Le service d’utilité publique vient même se substituer au paiement d’une amende ou à une peine de prison. En raison de ces contraintes collectives et des défis liés au travail non rémunéré, les trois sociologues plaident en faveur d’un renouveau: il convient de remettre l’accent sur la convivialité, l’altruisme et l’affinité personnelle comme motifs d’une activité bénévole.

L’Observatoire du bénévolat 2016 et trois interprétations spécifiques

Afin de compléter les résultats des données de l’Observatoire du bénévolat 2016 et de les rendre accessibles à un large public, le «Pour-cent culturel de la Migros» a demandé trois rapports spéciaux. Ce sont:
  • L’Observatoire des générations (en allemand)
  • L’Observatoire de la culture (en allemand)
  • L’Observatoire des associations (en allemand)
Ces trois interprétations s’appuient sur les données de l’Observatoire du bénévolat 2016 et présentent les plus importants résultats de leur domaine spécifique. Ces publications sont gratuites (format imprimé ou électronique) et téléchargeables.
Commander ou télécharger (en allemand)


Qu’est-ce qui est propice à l’engagement milicien?

Résultats d’une enquête menée par la Conférence centrale auprès des organisations ecclésiastiques cantonales.
Les contacts personnels, brochures d’information, cahiers des charges, rencontres d’initiation à la tâche, séminaires et ateliers, de même que la prise en charge de cours de formation de base et de formation continue et l’organisation de manifestations ayant pour but d’honorer les engagements bénévoles constituent la large palette des instruments et mesures à laquelle recourent les Églises cantonales catholiques romaines pour renforcer l’engagement milicien en leur sein. Si une nécessité de compléter celle-ci est ressentie, c’est avant tout au niveau de la formation de base et de la formation permanente ainsi que des échanges d’expériences entre cantons. Telecharger

Fiches d'information sur le bénévolat dans 10 différents domaines

L'Institut de recherche sociale Lamprecht & Stamm (LSSFB) est en train d'élaborer une dizaine de fiches d'information sur le bénévolat dans les différents domaines. Il s'agît des chiffres du dernier Observatoire Suisse du Bénévolat 2016 (Freiwilligen-Monitor). Les fiches détaillées fournissent des analyses sur le bénévolat dans le sport, les églises, le domaine social, la culture, l’environnement, des loisirs, les services publics, les organisations de jeunesse et les partis politiques. Les fiches avec des tableaux et des graphiques au format PowerPoint peuvent être facilement intégrés dans les présentations des organisations et des associations. Dans ces documents compacts se trouvent les derniers chiffres que l'Office fédéral de la statistique va publier au même temps sur le travail non rémunéré. Ces chiffres permettent une comparaison du temps de bénévolat pendant 20 ans (1997-2016). Les fiches d'information fournissent des informations sur le développement numérique du bénévolat en ce qui concerne le sexe, l'âge, la région de langue, le type d'établissement, la nationalité, le revenu du ménage, le travail, la rémunération et les motifs.
Les fiches d'information seront publiées en Juillet 2017. Les 30 organisations partenaires de l'Observatoire suisse du bénévolat recevront les fiches d'information en Juillet gratuitement. À un stade ultérieur, les fiches seront disponibles au public, mais dans une version qui ne peut pas être importé dans les présentations des organisations. Informations sur le partenariat.

Colloque le 6 novembre 2017

Colloque public du Réseau Suisse Bénévolat
Lundi, le 6 novembre 2017, 08 h 45 – 16 h 00
Hôtel Bern à Berne
Qu’apporte le bénévolat – et à qui ?
Quels avantages précis sont générés par les activités bénévoles pour les bénéficiaires directs, les bénévoles jeunes et moins jeunes, les organisations, l’État et la société? Les engagements dits «win-win» reposant sur des systèmes rétributifs, apportent-ils des avantages supplémentaires? Et quels sont les atouts des activités bénévoles 2.0 sur Internet?
Panel 1: le bénévolat comme ciment de la société
Panel 2: Les avantages du bénévolat pour les bénévoles eux-mêmes
Panel 3: Accroître les avantages du bénévolat par l'échange et des systèmes incitatifs
Panel 4: Les avantages économiques du bénévolat
Panel 5: L'effet sans fin: le bénévolat 2.0
Informations et inscription

A notre sujet

  • Annoncez-nous vos manifestations, vos colloques ou d'autres activités sur le thème du bénévolat. Nous les indiquerons sur l’agenda de notre site Internet ou nous les rappellerons dans notre newsletter.
  • Mentionnez sur la page d’accueil de vos propres organisations le lien à notre page d’accueil: www.reseaubenevolat.ch
  • Attirez l’attention de personnes intéressées sur la newsletter.

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